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Hintergrund: Die EFLM Task and Finish Group Urinalysis hat die ECLM Europäischen Urinalyse-Leitlinien (2000) zur Urinalyse und Urinbakterienkultur aktualisiert, um die Genauigkeit dieser Untersuchungen in europäischen klinischen Laboren zu verbessern und die diagnostische Industrie bei der Entwicklung neuer Technologien zu unterstützen. Empfehlungen: Bewertete Empfehlungen wurden in folgenden Bereichen erstellt: Medizinische Bedürfnisse und Testanforderung: Strategien zur Urinuntersuchung werden für Patienten mit komplizierten oder unkomplizierten Harnwegsinfektionen (HWI) und hohem oder niedrigem Risiko für Nierenerkrankungen beschrieben. Probenentnahme: Die Patientenaufbereitung und die Urinsammlung werden mit zwei Qualitätsindikatoren unterstützt: Kontaminationsrate (Kulturen) und Dichte des Urins (Chemie, Partikel). Chemie: Die Messungen sowohl von Urin-Albumin als auch von α1-Mikroglobulin werden für die sensitive Erkennung von Nierenerkrankungen bei Hochrisikopatienten empfohlen. Leistungsspezifikationen werden für Urinproteine-Messungen und die Qualitätskontrolle von Mehrwertstreifentests angegeben. Partikel: Verfahren für die Mikroskopie werden für diagnostische Urinpartikel, einschließlich Urinbakterien, überprüft. Technologien in der automatisierten Partikelzählung und visuellen Mikroskopie werden aktualisiert mit Ratschlägen, wie neue Instrumente mit der Referenzmikroskopie überprüft werden können. Bakteriologie: Chromogene Agar wird als primäres Medium in Urinkulturen empfohlen. Die Grenzen signifikanten Wachstums werden überprüft, mit einem optimierten Workflow für Routinenproben, wobei Leukozyturie zur Reduzierung weniger wichtiger Tests auf antimikrobielle Empfindlichkeit verwendet wird. Automatisierung in der Bakteriologie wird gefördert, um die Durchlaufzeiten zu verkürzen. Matrix-unterstützte Laserdesorptions-Ionenstrahl-Massenspektrometrie ist anwendbar für die schnelle Identifizierung von Uropathogenen. Aerococcus urinae, A. sanguinicola und Actinotignum schaalii werden in die Liste der Uropathogenen aufgenommen. Ein Referenzuntersuchungsverfahren wurde für Urinbakterienkulturen entwickelt.
Kouri et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.