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Dieser Artikel untersucht zentrale Ideen aus Jacques Lacans späterer psychoanalytischer Theorie zur Psychose. In den 1950er Jahren formulierte Lacan ein strukturelles Modell der Psychose, das besagt, dass das zentrale Element des symbolisch organisierten psychischen Lebens, der Name-des-Vaters, fehlt, was zu einer latenten Anfälligkeit für psychotische Episoden führt. In den 1970er Jahren nahm Lacan bedeutende Veränderungen an diesem Modell vor, indem er zwei neue Konzepte einführte: Vater-des-Namens und père-version. Diese Konzepte sind Wortspiele auf das ursprüngliche Konzept des Namens-des-Vaters und beziehen sich auf zwei weitere Aspekte der Vaterfunktion: den kreativen Akt des Benennens und das Umarmen von Lebensweisen. Darüber hinaus schlug Lacan in den 1970er Jahren vor, dass die Schaffung von Kohärenz im psychischen Leben nicht unbedingt ein Exemplar einer väterlichen Identifikationsfigur erfordert. Anhand des Falls des modernen Schriftstellers James Joyce argumentierte er, dass singularen Erfindungen ebenso effektiv Stabilität schaffen können. Dieses Argument wird weiter ausgeführt, indem die Konzepte „Sinthome“ und „Escabeau“ eingeführt werden.
Stijn Vanheule (Mi.) untersuchte diese Frage.
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