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Zusammenfassung Einleitung Die Wasseraufnahme ist bekannt dafür, orthostatische Hypotonie (OH) zu verhindern. Es ist jedoch unklar, ob die Wasseraufnahme akut bei der Verhinderung von belastungsinduzierten OH wirksam ist. Methoden Vierzehn Erwachsene (Männer/Frauen: 7/7, Alter: 20±8 Jahre) wurden rekrutiert. Jeder Teilnehmer durchlief zwei Protokolle mit und ohne 500 ml Wasseraufnahme in einem randomisierten Crossover-Design (Wasser vs. Kontrolle). Sie absolvierten 30 Minuten Ergometertraining mit 60-70% des vorhergesagten VO2 max. Die OH und Hämodynamik wurden vor und nach dem Training sowie sofort (Wasser 1) und 20 Minuten (Wasser 2) nach der Wasseraufnahme bewertet. Die OH wurde mit einem einminütigen Steh-Test als Kriterium für SBP<90mmHg evaluiert. Die Kreuzspektralanalyse von RR- und SBP-Variabilitäten wurde verwendet, um die herz-autonome Aktivität und die Baroreflexsensitivität zu bewerten. Ergebnisse In beiden Protokollen nahm die Inzidenz von OH nach dem Training zu. Die Inzidenz von OH war bei Wasser niedriger als bei Kontrolle zu Wasser 1 (OR: 0,093, 95% CI: 0,015-0,591). Die Herzfrequenz (HR) war niedriger und der systolische Blutdruck (SBP) war höher bei Wasser im Vergleich zu Kontrolle bei Wasser 1 und 2 (P<0,05). Die Hochfrequenzkraft der RR-Variabilität und die Übertragungsfunktionen in Wasser waren normalisiert und höher als in Kontrolle bei Wasser 1 und 2 (P<0,05). Das Verhältnis von Niedrig- zu Hochfrequenzkraft der RR-Variabilität in Wasser war normalisiert und niedriger in Wasser als in Kontrolle bei Wasser 1 (P<0,05). Schlussfolgerung Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Wasseraufnahme akute belastungsinduzierte OH verhindern kann, begleitet von normalisierter herz-autonomen Aktivität und Baroreflexsensitivität.
Tajima et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.