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Im Januar 2023 wurde in den Südlichen Shetlandinseln, Antarktis, eine aktive Überwachungsinitiative durchgeführt, mit dem spezifischen Ziel, Beweise für das Vorhandensein von aviärer Influenza, insbesondere des hochpathogenen aviären Influenzavirus Subtyp H5N1 (HPAIV H5N1), zu ermitteln. Die Untersuchung umfasste verschiedene Standorte, darunter Hanna Point (Livingston-Insel), Lions Rump (King-George-Insel) und Basis Escudero (King-George-Insel), mit gezielten Beobachtungen von Meeressäugetieren (südliche Elefantenrobben), fliegenden Vögeln (der Kombasschwalbe, dem schneidigen Schopfgeier und dem braunen Skua) und Pinguinen (dem Zügelpinguin und dem Gentoo-Pinguin). Die Studie beinhaltete die Untersuchung dieser Standorte auf Anzeichen von Massensterbensereignissen, die möglicherweise auf HPAIV H5N1 zurückzuführen sind, sowie die Probenahme zur Influenzavirus-Detektion mittels Echtzeit-RT-PCR. Zweihundert sieben (207) Proben wurden gesammelt, darunter 73 Kotproben aus der Umwelt von Meeressäugetieren (vorwiegend Fäkalien von südlichen Elefantenrobben) und 77 Kloakaproben von Pinguinen der Gattung Pygoscelis (vorwiegend vom Gentoo-Pinguin). Es wurden keine Hinweise auf Massensterben, das auf HPAIV H5N1 zurückzuführen war, festgestellt, und alle gesammelten Proben ergaben negative Ergebnisse hinsichtlich des Vorhandenseins des Virus, was stark auf die Abwesenheit des Virus im antarktischen Gebiet während des angegebenen Zeitraums hindeutet. Diese empirischen Beweise haben erhebliche Auswirkungen auf die ökologische Integrität der Region und die potenziellen zoonotischen Bedrohungen und unterstreichen die Bedeutung einer fortgesetzten Überwachung und Kontrolle im antarktischen Ökosystem.
Muñoz et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.