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(1) Hintergrund: Die entzündliche Darmerkrankung (IBD) ist häufig mit anderen immunvermittelten entzündlichen Erkrankungen (IMIDs) assoziiert. Diese Studie zielt darauf ab, das Bewusstsein der Ärzte für das Thema und den aktuellen Stand des Managements von IMIDs zu bewerten. (2) Methoden: Eine webbasierte Umfrage wurde an alle 567 Ärzte verteilt, die der IG-IBD angehören. (3) Ergebnisse: Insgesamt 249 (43,9%) Ärzte haben die Umfrage abgeschlossen. Über 90% der antwortenden Ärzte waren Spezialisten für Gastroenterologie, die hauptsächlich in öffentlichen Krankenhäusern arbeiteten. Etwa 51,0% der Ärzte hatten Zugang zu einer integrierten Ambulanz, in der Gastroenterologen mit Rheumatologen und 28,5% mit Dermatologen zusammenarbeiteten. Für 36,5% der Ärzte war jedoch eine integrierte ambulante Versorgung nicht möglich. Bestimmte Terminslots für Rheumatologen und Dermatologen waren für 72,2% bzw. 58,2% der Ärzte zugänglich, während 20,1% keinen Zugang zu bestimmten Slots hatten. Etwa 5,2% der Ärzte berichten, dass sie Anzeichen oder Symptome von IMIDs nur während der ersten Patientenbewertung untersuchten. Allerdings erkundigten sich 87,9% nach dem Vorhandensein begleitender IMIDs bei der Erstuntersuchung und untersuchten aktiv alle Anzeichen oder Symptome während der anschließenden klinischen Untersuchung. (4) Fazit: Während italienische Ärzte die Bedeutung von IMIDs in Verbindung mit IBD erkennen, behindern organisatorische Herausforderungen die Erreichung optimaler multidisziplinärer Zusammenarbeit. Die Bemühungen sollten darauf gerichtet sein, praktische Rahmenbedingungen zu verbessern, um das Gesamtmanagement dieser komplexen Erkrankungen zu optimieren.
Vernero et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.