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Angesichts der zunehmenden Verschmutzung urbaner Räume durch vandalistische Veränderungen ist es wichtig, die Auswirkungen auf die Betrachter zu berücksichtigen. Ziel dieser Studie ist es, das Potenzial der „Soft Power“ in vandalisierten Texten zu identifizieren, indem die Eigenschaften ihrer Wahrnehmung und Memorierung unter Berücksichtigung des Themas des Textes sowie des sprachlichen Mittels, das zur Aufmerksamkeitserregung verwendet wird, bestimmt werden. Die Studie verwendet 21 Fotoabbildungen von vandalisierten Texten, die in der urbanen Umgebung großer Städte der Russischen Föderation aufgenommen wurden und als Stimulusmaterial dienten. Die Forschung basiert auf der Untersuchung der Wahrnehmung und Memorierung vandalisierten Texte durch ein Laborexperiment mit einem Eye-Tracker (Stichprobengröße — 20 Personen). Es wurde festgestellt, dass 19 bis 67 % der vandalisierten Texte bei einmaliger Exposition (13 Sekunden) erinnert werden. Politische Texte weisen die höchste Erinnerbarkeit auf, während kreolisierte Texte, die auf Sprachspiel basieren, positiv bewertet werden. Am anfälligsten für das Potenzial der „Soft Power“ in vandalisierten Texten ist die immersive, aufmerksamkeitsstarke Strategie der Befragten. Die Autoren ziehen den Schluss, dass vandalisierten Texte leicht erinnert werden und die Aufmerksamkeit des Betrachters durch einzigartige sprachliche Mittel in der Textorganisation anziehen.
Kruzhkova et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.