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Zusammenfassung Dieser Artikel untersucht die Asymmetrie der Wortstellung als ein herausragendes Hindernis im kognitiven Prozess der Sichtübersetzung Englisch-Chinesisch. Ein Intra-Subjekt-Experiment wurde für 23 MA-Übersetzungsstudenten entworfen, die Sätze mit unterschiedlichen Graden struktureller Asymmetrie aus dem Englischen ins Chinesische sowohl in einzelnen Satz- als auch in Diskurskontexten sichtübersetzten. Um die kognitive Belastung zu messen, wurden die Augenbewegungen der Teilnehmer während der Übersetzung mit einem Eye-Tracker aufgezeichnet. Es ergaben sich drei wichtige Ergebnisse: (1) Der Effekt der Asymmetrie der Wortstellung wurde sowohl bei satzbasierten als auch bei wortbasierten Prozessen bestätigt; (2) Kontextuelle Informationen trugen nicht zu einer weniger aufwendigen Verarbeitung im Diskurskontext bei (wie durch mehr Fixierungen und längere Rückgänge angezeigt); (3) Segmentierung wurde deutlich häufiger genutzt als Umstrukturierung, um asymmetrische Strukturen zu adressieren. Wir erwarten, dass diese Ergebnisse unser Verständnis der kognitiven Mechanismen, die bei der Übersetzung zwischen strukturell sehr unterschiedlichen Sprachen beteiligt sind, bereichern und zur Informationsvermittlung in Trainingspraktiken beitragen werden.
Ma et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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