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Abstract Hintergrund: Das FLOT4-Chemotherapie-Regime ist eine Standardbehandlung vor der Operation für Krebs des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) und Magenkrebs (GC), jedoch ist die Reaktion auf diese Behandlung variabel. Die Identifizierung prädiktiver Biomarker ist entscheidend für die Optimierung therapeutischer Strategien. Diese Studie zielt darauf ab, prädiktive Biomarker für die Wirksamkeit der FLOT4-Behandlung mithilfe eines Multi-Omics-Ansatzes zu identifizieren. Methoden: Wir führten eine vorläufige Analyse der differentiellen Genexpression in diagnostischem Gewebe vor der Behandlung und chirurgischer resektiven Proben nach der Behandlung bei sechs Patienten (zwei GEJ und vier GC) durch, die alle auf die neoadjuvante FLOT4-Chemotherapie eine partielle pathologische Reaktion (G2) zeigten. Mit DESeq2 zur Analyse der differentiellen Genexpression und David-Pfadanalysen für funktionale Einblicke haben wir begonnen, die komplexe molekulare Reaktion auf die Behandlung zu entschlüsseln. Zukünftige Tests umfassen die vollständige Exom-Sequenzierung (WES) von Blut-gDNA und Tumorgewebe, umfassende Methylierungsprofilerstellung, miRNA-Charakterisierung und Proteomik über LC-MSMS. Ergebnisse: Unsere vorläufigen Daten deuten auf Veränderungen in der Genexpression hin, die mit Zelladhäsion, Wechselwirkungen mit der extrazellulären Matrix und Immunantwortwegen assoziiert sind. Drei gemeinsame Gene (CXCL2, CXCL3, CXCL1) wurden unter den hochregulierten Pfaden bei GEJ-Patienten identifiziert, während ein gemeinsames Gen (IL1A) bei GC-Patienten beobachtet wurde. Diese Ergebnisse deuten auf ein komplexes Netzwerk biologischer Prozesse hin, die von FLOT4 beeinflusst werden. Detaillierte Ergebnisse, einschließlich der vollständigen Exom-Sequenzierung, Methylierungsmuster und miRNA-Profile, werden abgeschlossen und auf der Konferenz präsentiert. Fazit: Diese ersten Ergebnisse schlagen vor, dass Veränderungen in der Genexpression, die mit der zellulären Architektur und Immunantwort in Verbindung stehen, auf eine partielle Reaktion auf FLOT4 sowohl bei GEJ- als auch bei GC-Patienten hinweisen. Die identifizierten Gene und Wege könnten als potenzielle Biomarker zur Vorhersage des Behandlungsergebnisses dienen. Zukünftige Richtungen: Zum Zeitpunkt der Konferenz erwarten wir, eine umfangreichere Patientengruppe mit vollständiger Reaktion oder keiner Reaktion auf FLOT4 sowie vergleichende Analysen mit einer FOLFOX-Behandlungsgruppe einzubeziehen. Die Integration der bevorstehenden WES-, Methylierungs-, miRNA- und Proteomikdaten wird ein umfassenderes molekulares prädiktives Modell liefern. Schlüsselwörter: FLOT4-Chemotherapie, Krebs des gastroösophagealen Übergangs, Magenkrebs, prädiktive Biomarker, differentielle Genexpression. Zitationsformat: Amira Al-Fahdi, Shoaib Al Zadjali, Ibrahim Al Haddabi, Anoopa Pullanhi, Muna Al Jabri, Aida Al Yayahee, Nada Al Shuaili, Nahad Al Mahrouqi, Mansour Al Moundhri. Prädiktive Biomarker für die Reaktion auf die neoadjuvante FLOT4-Chemotherapie bei gastroösophagealem Krebs: Ergebnisse eines Multi-Omics-Ansatzes. In: Proceedings der American Association for Cancer Research Annual Meeting 2024; Teil 1 (Reguläre Abstracts); 2024 Apr 5-10; San Diego, CA. Philadelphia (PA): AACR; Cancer Res 2024;84 (6Suppl): Abstract nr 2523.
Al-Fahdi et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.