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Zeitgenössische Studien konzentrieren sich überwiegend auf die physischen Aspekte der Architektur, doch im Bereich des Designs ist die Kluft zwischen Nutzererfahrung und der Absicht des Designers eine unumstrittene Tatsache. Diese Lücke, die den Kontrast zwischen der räumlichen Wahrnehmung und dem tatsächlichen physischen Raum veranschaulicht, spiegelt bis zu einem gewissen Grad die Präferenzen im menschlichen räumlichen Verhalten wider. Sie betont die komplexe Beziehung zwischen menschlichen kognitiven Funktionen und räumlicher Anordnung und unterstreicht die kritische Rolle der räumlichen Wahrnehmung im architektonischen Design und in der Planung. Dies wirft die Frage auf, ob die Wahrnehmungen des internen Verkehrsflusses innerhalb von Gebäuden ebenfalls unter räumlichen Verzerrungen leiden. Mit Fokus auf Museen und der Untersuchung von Zirkulationswegen und räumlichen Merkmalen wird ein virtuelles Museumsmodell entwickelt. Die Forschung verfolgt einen ganzheitlichen und reduktionistischen Ansatz (Komplexitätstheorie), um eine Verbindung zwischen Zirkulationskomponenten und der räumlichen Erfahrung von Architektur herzustellen. Mithilfe von agentenbasierten Modelling-Tools zur Simulation von Fußgängerbewegungen wird untersucht, wie sich unterschiedliche Zirkulationsmuster und räumliche Beziehungen auf das Verhalten von Fußgängern auswirken. Die Studie schlägt eine Optimierungsstrategie für die Zirkulation in Museen vor, die auf der Quantifizierung der räumlichen Erfahrung durch die Analyse mit Anylogic-Software basiert. Diese Strategie zielt darauf ab, das Design interner Verkehrsflüsse in zukünftigen Museumprojekten zu verbessern, neue Einblicke in die Forschung zum Museumsdesign zu bieten und neue Möglichkeiten zur Nutzung von Fußgängersimulationssoftware zu erkunden.
Liu et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.