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In der aktuellen Studie untersuchten wir die Verhaltens- und kognitiven Korrelate des transdiagnostischen Merkmals „zwanghaftes Verhalten und intrusive Gedanken“ (CIT). CIT ist mit beeinträchtigter Metakognition verbunden, die wiederum mit kognitiven Entlastungsverhalten assoziiert ist, wie z.B. externes Erinnerungsetzen, das eine Schlüsselrolle beim Erreichen kognitiver Ziele spielt. In einer Online-Studie (N=600) untersuchten wir individuelle Unterschiede in der Kompulsivität, Metakognition und der Nutzung externer Erinnerungen. Zwanghafte Personen hatten eine verringerte Präferenz für externe Erinnerungen. Dies war teilweise, aber nicht vollständig, auf ihre relative Überkonfidenz zurückzuführen. Im Gegensatz zu früheren Studien fanden wir keine Hinweise auf einen beeinträchtigen Zusammenhang zwischen Vertrauen und Handlung: Zwanghafte Personen nutzten ihre Metakognition zur Entlastung ebenso sehr wie ihre nicht-zwanghaften Gegenstücke. Angesichts der kompensatorischen Natur der kognitiven Entlastung implizieren unsere Ergebnisse, dass zwanghafte Personen einem erhöhten Risiko unzureichender externer Gedächtnisunterstützung ausgesetzt sind. Neben der transdiagnostischen Variation in der Allgemeinbevölkerung könnte diese Feststellung auch Auswirkungen auf klinische Zustände wie OCD haben.
Boldt et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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