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Die Infektion mit dem schweren akuten respiratorischen Syndrom Coronavirus 2 (SARS-CoV-2), allgemein bekannt als COVID-19, wird mit verschiedenen neurologischen Komplikationen in Verbindung gebracht. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieser neurologischen Manifestationen sind jedoch nicht vollständig verstanden. Wir präsentieren einen Fall eines 63-jährigen Mannes, der mit schwerer COVID-19-Pneumonie auf die Intensivstation aufgenommen wurde. Nach der Genesung von den Atemwegssymptomen stellte man Schwäche in den Gliedmaßen fest. Monate später entwickelte er auch einen veränderten Geisteszustand, Halluzinationen und Verhaltensänderungen. Die neurologische Untersuchung ergab Befunde, die mit einer Polyneuropathie und einer autoimmunen Enzephalitis übereinstimmten. Weitere Untersuchungen, einschließlich Nervenleitungsstudien, Analyse der cerebrospinalen Flüssigkeit und Reaktion auf Steroide, unterstützten die Diagnose einer COVID-19-assoziierten Polyneuropathie und autoimmunen Enzephalitis. Dies ist ein seltener Verlauf von COVID-19 und wurde nur in wenigen Fallberichten beschrieben. Weitere Forschungen sind erforderlich, um die pathophysiologischen Mechanismen der neurologischen Sequelae von COVID-19 zu entschlüsseln und zielgerichtete therapeutische Strategien zu entwickeln.
Manuel et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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