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Zusammenfassung Kraniofaziale Malformationen, die oft mit Syndromen assoziiert sind, sind häufige Geburtsfehler. Neuere Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung von m6A-Modifikationen in verschiedenen biologischen Prozessen wie der Differenzierung von Stammzellen, der Gewebeentwicklung und der Tumorigenese. Hier zeigten In-vivo-Experimente mit Zebrafischmodellen, dass mettl3-knockdown Embryonen 144 Stunden nach der Befruchtung abnormale kraniofaziale Merkmale aufwiesen, einschließlich veränderter Mundöffnung, Kieferdimensionen, Siebbeinplatte, Zahnformung und hypoaktives Verhalten. Ebenso hemmte eine niedrige METTL3-Expression die Proliferation und Migration von BMSCs, HEPM-Zellen und DPSCs. Der Verlust von METTL3 führte zu reduzierter mRNA m6A-Methylierung und PSEN1-Expression, was kraniofaziale Phänotypen beeinträchtigte. Die Co-Injektion von mettl3 oder psen1 mRNA rettete das Niveau des Sox10-Fusionsproteins, förderte die freiwillige Bewegung und minderte die abnormalen kraniofazialen Phänotypen, die durch den mettl3-knockdown bei Zebrafischen induziert wurden. Mechanistisch erhöhte YTHDF1 die mRNA-Stabilität von m6A-modifiziertem PSEN1, während eine verringerte METTL3-vermittelte m6A-Methylierung die β-Catenin-Bindung an PSEN1 hinderte, wodurch das Wnt/β-Catenin-Signal unterdrückt wurde. Die pharmakologische Aktivierung des Wnt/β-Catenin-Pfadteilweise linderte die Phänotypen des mettl3-Morphants und kehrte die durch die METTL3-Stummschaltung induzierten Abnahmen der Zellproliferation und -migration um. Diese Studie beleuchtet die entscheidende Rolle von METTL3 in der kraniofazialen Entwicklung über die METTL3/YTHDF1/PSEN1/β-Catenin-Signalachse.
Ma et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.