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Forschungen zu den Transaktionen im frühen ersten Millennium v. Chr. im westlichsten Mittelmeer konzentrierten sich auf koloniale Küstengebiete, die von verstreuten levantinischen Außenposten besetzt waren, während interkulturelle Interaktionen in Hinterlandregionen unklar blieben. Dieser Artikel präsentiert eine Ansammlung ägyptischer gläserner Artefakte, nämlich Perlen, einen Hathor-Amulett und weitere Gegenstände aus dem ländlichen Dorf Cerro de San Vicente (Salamanca) aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. im Inneren Spaniens. Makroskopische und chemische Analysen zeigen, dass sie wahrscheinlich in Ägypten während des Mittleren und Neuen Reiches (2. Jahrtausend v. Chr.) hergestellt wurden, was auf ein weitreichendes phönizisches maritimes Netzwerk hinweist, das beide Enden des Mittelmeers verband. Die Autoren interpretieren die Gegenstände als liturgische Objekte und nicht als bloße hochrangige Spielereien, die Teil einer weit verbreiteten mediterranen Weltanschauung und der damit verbundenen rituellen Konventionen waren. Sie berücksichtigen die Auswirkungen des kulturellen Synkretismus, der selbst entfernte und angeblich isolierte Randgebiete in Iberien erreichte.
Chapón et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.
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