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Die vorzeitige Beendigung industrieller Projekte, oft ausgelöst durch unzureichende Einnahmen zur Deckung der Verbindlichkeiten, stellt eine erhebliche Herausforderung bei der Projektevaluation dar. Obwohl die konventionelle Methode des abgezinsten Cashflows (DCF) weiterhin weit verbreitet ist, kann ihre Unfähigkeit, die Wahrscheinlichkeiten von Projektmisserfolgen zu berücksichtigen, zu Ressourcenschwankungen führen. Diese Studie zielt darauf ab, diese Einschränkung zu beheben, indem sie die Theorie der realen Optionen anwendet, um das Risiko vorzeitiger Aufgabe im Kontext eines Mineralgewinnungsprojekts zu bewerten. In diesem vorgeschlagenen System werden Schwankungen der Kosten für die Umweltdekontaminierung modelliert, indem die kumulierten Wahrscheinlichkeiten von Kostensteigerungen oder -senkungen zu jedem Zeitpunkt berücksichtigt werden. Der simulierte Projektwert spiegelt die kumulierten Aktivitäten wider, die für die Schließung der Mine erforderlich sind, wobei jede Tonne abgebautes Erz eine Umweltverpflichtung erzeugt, die eine Sanierung erfordert. Durch die Anwendung dieses Systems zeigt die Studie seine Wirksamkeit bei der Identifizierung einer steigenden Wahrscheinlichkeit der Projektbeendigung im Laufe der Zeit. Besonders die Ergebnisse enthüllen das Vorhandensein eines kritischen Schwellenzeitpunkts. Nach diesem Zeitpunkt führt eine Betriebsunterbrechung von mehr als einem Jahr zur wirtschaftlich optimalen Entscheidung, das Projekt zu schließen. Diese Schließung umfasst alle notwendigen Aktivitäten zur Umweltwiederherstellung. Durch die Integration der Theorie der realen Optionen in die Projektevaluation bietet diese Studie einen umfassenderen Ansatz zur Bewertung des Risikos vorzeitiger Projektaufgaben in Mineralgewinnungsprojekten. Durch die Berücksichtigung der schwankenden Kosten für die Umweltdekontaminierung und der kumulierten Wahrscheinlichkeiten für die Projektbeendigung liefert sie wertvolle Einblicke für die Entscheidungsfindung im Projektmanagement und in der Ressourcenallokation. Die erzeugte Triggerkurve ermöglichte die Identifizierung der Lebensfähigkeitsschwelle des Unternehmens. Das Identifizieren der Schwelle zur Einleitung des Bergabschussprojekts.
Souza et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.