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Einleitung Während ihres Studiums können Medizinstudierende auf eine Vielzahl herausfordernder Situationen treffen. Es ist nicht verwunderlich, dass sie eine höhere Prävalenz an psychischen Gesundheitsproblemen als die Allgemeinbevölkerung aufweisen. Mentoring-Programme haben sich als nützlich erwiesen, um die psychische Gesundheit in der medizinischen Ausbildung zu fördern. Die Studie zielte darauf ab, die Wahrnehmungen und Erfahrungen von Medizinstudierenden als Mentoren in einem Near-Peer-Mentoring-Programm zu erkunden. Methoden Eine qualitative Studie wurde zwischen März und April 2022 an der Semmelweis-Universität in Budapest, Ungarn, durchgeführt. Fünf Fokusgruppendiskussionen (FGDs) umfassten 26 Medizinstudierende, die als Mentoren im Mentoring-Programm eingeschrieben waren. Die Aufzeichnungen wurden wortwörtlich transkribiert und anonymisiert. Ein deduktiver und semantischer Ansatz wurde gewählt, und die Daten wurden mit thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse Drei Hauptthemen wurden identifiziert: berufliches und persönliches Wachstum sowie Reflexionen über die Mentoring-Erfahrung. Mentoren berichteten von Verbesserungen in sozialen und praktischen Problemlösungsfähigkeiten, Selbstbewusstsein, psychosozialen Vorteilen sowie persönlicher und beruflicher Entwicklung. Das Programm hatte einen großen Einfluss auf das Selbstwirksamkeitsempfinden, das Selbstbewusstsein, die Wahrnehmung ihrer Kompetenzen und die Wahrung ihrer Grenzen. Diskussion Abschließend betonten die Mentoren stark die beruflichen und psychosozialen Vorteile, die sie während der Teilnahme am Mentoring-Programm wahrnahmen. Daher sind die während des Mentorings gewonnenen Erfahrungen wichtige Meilensteine. Mentoring-Programme könnten die Studierenden sowohl persönlich als auch beruflich erheblich verbessern, sodass sie später die bestmöglichen Fachkräfte im Gesundheitswesen werden.
Pölczman et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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