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Hintergrund Ziel unserer Studie war es, die Risikofaktoren für einen Rückgang der ovarialen Reserve bei Patientinnen mit Endometriomen nach standardisierten laparoskopischen Verfahren zu untersuchen und entsprechende klinische Leitlinien für Patientinnen mit Fertilitätsbedarf bereitzustellen. Methoden Die Werte des Anti-Müller-Hormons (AMH) und weitere klinische Daten von 233 Patientinnen mit Endometriomen und 57 Patientinnen mit nicht-endometriomalen Ovarialzysten, die zwischen Januar 2018 und September 2023 im Peking Union Medical College Hospital aufgenommen wurden, wurden prospektiv analysiert. Die AMH-Werte vor der Behandlung der Studiengruppen wurden verglichen, um die Auswirkungen von Endometriomen auf die ovariale Reserve zu bewerten, und der Rückgang des AMH nach der Behandlung wurde analysiert, um potenzielle Risikofaktoren zu bestimmen, die zu dieser Veränderung beitragen. Ergebnisse Die AMH-Werte vor der Behandlung unterschieden sich nicht signifikant zwischen Patientinnen mit Endometriomen und solchen mit nicht-endometriomalen Ovarialzysten. Innerhalb der Endometriomgruppe wurden höheres Alter, ein höherer Body-Mass-Index (BMI) und kürzere Menstruationszyklen mit verringerten AMH-Werten vor der Behandlung in Verbindung gebracht (p0.05). Teilnehmerinnen mit bilateralen Zysten, einem fortgeschrittenen chirurgischen Stadium oder einer vollständig geschlossenen Douglas-Tasche wiesen vor der Behandlung signifikant niedrigere AMH-Werte auf im Vergleich zu solchen ohne diese Bedingungen (p0.05). Darüber hinaus fielen ihre AMH-Werte innerhalb eines Jahres nach der laparoskopischen Zystektomie weiter (p0.05). Es gab jedoch keinen Unterschied in den AMH-Werten nach der Operation zwischen Patientinnen, die erfolgreich schwanger wurden, und solchen, die es nicht wurden (p0.05). Schlussfolgerung Die laparoskopische Entfernung von Endometriomen kann die ovariale Reserve negativ beeinflussen, insbesondere bei der Entfernung bilateraler Zysten und wenn bei Patientinnen ein höheres Stadium der Endometriose diagnostiziert wird, was die ovarielle Funktion weiter beeinträchtigt. Es sollte beachtet werden, dass ein Rückgang der AMH-Werte nicht unbedingt einen absoluten Rückgang der Fruchtbarkeit anzeigt. Daher ist es entscheidend, gründliche Patientenevaluierungen durchzuführen und umfassende Patientenaufklärungen anzubieten, um angemessene Leitlinien für die Fruchtbarkeitsbewahrung zu geben.
Zhang et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.