Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung Hintergrund Videoassistierte thorakoskopische Segmentektomien sind zum Goldstandard für die Behandlung von frühzeitigem nichtkleinzelligem Lungenkrebs von weniger als zwei Zentimetern geworden. Die Hauptschwierigkeit besteht in der Identifizierung der intersegmentalen Grenzlinien, die postoperative Morbiditäten bestimmen. Methoden Wir führten eine retrospektive Studie durch, um die perioperativen Ergebnisse von Patienten zu vergleichen, die eine minimalinvasive Segmentektomie mit der traditionellen Deflations-Inflation-Methode oder der neuartigen Indocyanin-Grün (ICG)-Technik durchführten. Mithilfe einer prospektiv geführten Datenbank führten wir eine retrospektive Analyse von 197 aufeinanderfolgenden anatomischen Segmentektomien von 2020 bis 2023 durch. Klinische Effektivität, postoperative Komplikationen und histologische Daten wurden verglichen. Ergebnisse Insgesamt erhielten 73 (37 %) Patienten die Inflations-Deflations-Methode und 124 (63 %) die intravenöse ICG-Methode. Es gab keine signifikanten Unterschiede in der Dauer des Brustrohrs, anhaltenden Luftleckagen, postoperativen Komplikationen und postoperativen Krankenhausaufenthalten. Die Breite des chirurgischen Rands war ebenfalls zwischen den beiden Gruppen ähnlich. Die multivariate Analyse bestätigte diese Ergebnisse. Schließlich brachte intravenöses ICG keinen zusätzlichen Wert bei komplexen Segmentektomien. Schlussfolgerung Diese monozentrische und retrospektive Analyse ergab keinen zusätzlichen Wert des intravenösen ICG für die perioperativen Ergebnisse minimalinvasiver Segmentektomien. Der Platz dieser neuartigen Technik im chirurgischen Arsenal muss noch definiert werden. Spezifische Indikationen wie komplexe Segmentektomien oder Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen erfordern weitere Studien.
Rudondy et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.