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Die Erosion der Vorderkante an Windturbinenblättern ist ein häufiges Problem, insbesondere bei Windturbinen, die in Regionen mit hohen Windgeschwindigkeiten und Niederschlägen aufgestellt sind. Diese Studie präsentiert die Entwicklung eines Regenererosionsatlas für Skandinavien und Finnland, basierend auf ERA5-Reanalysedaten und NORA3-Meso-Modell-Daten zu Niederschlagsintensität und Windgeschwindigkeit über fünf Jahre. Die IEA 15 MW Referenz-Windturbine wird als Beispiel verwendet, um die Auswirkungen des aufprallenden Wassers und den Zeitpunkt des Erosionsbeginns für ein kommerzielles Beschichtungsmaterial zu bewerten. Der Fortschritt der Schäden wird modelliert, indem die Windgeschwindigkeits- und Niederschlagsdaten mit einem empirischen Schadensmodell kombiniert werden, das aufprallendes Wasser (H) in Abhängigkeit von der Aufprallgeschwindigkeit mit dem Zeitpunkt des Erosionsbeginns in Beziehung setzt. Vergleichende Analysen an zwei Wetterstationstandorten zeigen, dass die NORA3-Daten hinsichtlich der Leistungsdichte, der mittleren Windgeschwindigkeit, des Niederschlags und der Erosionsvorhersage genauer mit den Messungen übereinstimmen als ERA5. Die auf NORA3 basierenden Atlas-Ebenen bieten eine feinere räumliche Detailgenauigkeit und sagen kürzere Erosionsbeginnzeiten über Land im Vergleich zu ERA5 voraus, insbesondere in komplexem Gelände. Im Gegensatz dazu schlägt der auf ERA5 basierende Atlas einen kürzeren Erosionsbeginn offshore vor. Basierend auf NORA3-Daten wird die Erosionsbeginnzeit im Durchschnitt mit 5 Jahren für Standorte von Windparks in der Ostsee und 3,2 Jahren für Standorte in der Nordsee geschätzt.
Hannesdóttir et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.