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Hintergrund: Bei der Epilepsie des Temporallappens (TLE) ist die Abschätzung des potenziellen Risikos einer Sprachstörung vor der Operation ein notwendiges Verfahren. Die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) gilt als das nützlichste Verfahren zur nicht-invasiven Bestimmung der Sprachlateralisierung. Es gibt jedoch keine standardisierten fMRT-Protokolle zur Sprachforschung, und mehrere Probleme bleiben ungelöst. Insbesondere sind die normalerweise verwendeten Sprachaufgaben überwiegend aktive Paradigmen, die die aktive Teilnahme der Patienten erfordern, was die Bewertung bei pädiatrischen Patienten oder Patienten mit geistigen Behinderungen erschwert. In dieser Studie wurde eine aufgabenbasierte fMRT mit passivem narrativauthören angewendet, um das Sprachverständnis zu evaluieren und die Sprachfunktion bei japanischsprachigen Patienten mit medikamentenresistenter TLE abzuschätzen. Methoden: Einundzwanzig Patienten (sechs mit geistigen Behinderungen) nahmen teil. Die Patienten hörten passive auditive Stimuli mit Kombinationen aus Vorwärts- und Stille-Wiedergabe sowie Vorwärts- und Rückwärts-Wiedergabe. Die Aktivierungsergebnisse wurden mit einem Blockdesign extrahiert, und Lateralisierungsindizes wurden berechnet. Die erhaltenen fMRT-Ergebnisse wurden mit den Ergebnissen des Wada-Tests verglichen. Ergebnisse: Die Übereinstimmungsrate zwischen fMRT und Wada-Test betrug 95,2 %. Bedeutungsvolle Antworten wurden erfolgreich auch von Teilnehmern mit geistigen Behinderungen erhalten. Schlussfolgerungen: Dieses passive fMRT-Paradigma kann eine sichere und einfache präoperative Sprachenbewertung bieten, insbesondere für Personen, die möglicherweise nicht bereit sind, sich aktiv an Paradigmen zu beteiligen.
Okahara et al. (Fr.) haben diese Frage untersucht.
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