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In den letzten Jahren wurden wir zunehmend mit Fehlinformationen, Scherzen und schädlichen, künstlich erzeugten Fake News konfrontiert. Negative sozioökonomische Entwicklungen (einschließlich der COVID-19-Pandemie, des Krieges in der Ukraine und des israelisch-palästinensischen Konflikts) und die daraus resultierenden Folgen (gesellschaftliche Polarisierung, verstärkte Aggression, Misstrauen und eine allgemein feindliche Atmosphäre) haben einen fruchtbaren Nährboden für deren Verbreitung geschaffen. Fehlinformationen und Desinformation stellen auch eine Herausforderung für das Lehren von Konsumpsychologie und Marketingkommunikation dar. Ein Hauptgrund dafür ist der alarmierende Trend, dass Menschen wissenschaftliches Wissen ablehnen, das Vertrauen in Wissenschaftler und Ärzte verlieren und sich alternativen Informationsquellen zuwenden. Dieser Skeptizismus erstreckt sich auf verschiedene Aspekte, einschließlich des Klimawandels, der Politiken der Europäischen Union und anderer Angelegenheiten. Aus der Sicht der Konsumpsychologie stellt dies ein erhebliches Anliegen dar, da Desinformation die Verwirklichung der in der Agenda 2030 skizzierten nachhaltigen Entwicklungsziele direkt behindert. Diese Arbeit zielt darauf ab, die spezifischen Herausforderungen beim Lehren der modernen Konsumpsychologie hervorzuheben und neuartige pädagogische Ansätze vorzuschlagen, die gleichzeitig die Informationskompetenz fördern.
Rybanská et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.