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Die mit Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper assoziierte Erkrankung (MOGAD) ist eine immunvermittelte entzündliche neurologische Erkrankung und eine neue Ergänzung zu den demyelinisierenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS). Bei MOGAD führen spezifische Antikörper (MOG IgG), die auf das MOG-Protein abzielen, zu einer primären Demyelinisierung im ZNS, wobei die Astrozyten bemerkenswerterweise geschont werden. Die häufigste Präsentation bei Kindern ist ADEM und bei Erwachsenen ON. Wir berichten über einen Fall einer 20-jährigen Frau, die unsere ambulante Klinik mit Beschwerden über Seheinschränkungen, Muskel schwäche und Anstrengung beim Gehen aufsuchte, mit einer Vorgeschichte von zwei ähnlichen Episoden in der Vergangenheit. Die klinischen Merkmale, Laboruntersuchungen und Neuroimaging helfen bei der Diagnose. Obwohl die Prognose im Allgemeinen günstig ist, kann auch eine schwere residuale Behinderung auftreten. Dies unterstreicht die Bedeutung der rechtzeitigen Identifizierung der Ursachen von Demyelinisierung und der umgehenden Behandlung dieser recht neuartigen Krankheit durch überlegten Einsatz von Steroiden basierend auf Standardprotokollen, was zu dem allgemeinen Wohlbefinden des Patienten führt. Der vorliegende Fall hebt daher die Notwendigkeit hervor, das Bewusstsein für die klinisch-laborbildlichen Merkmale von MOGAD zu schaffen, und legt auch die Bedeutung eines detaillierten multidisziplinären Ansatzes zur Ursachenforschung bei Optikusneuritis für eine bessere Prognose nahe.
Yasir et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.