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Die Phototherapie, die Licht als therapeutische Modalität verwendet, wird seit langem zur Behandlung verschiedener Krankheiten, insbesondere Krebs, eingesetzt. Dieser Ansatz wird für seine nicht-invasive Natur und das geringe Risiko von Arzneimittelresistenz geschätzt. Allerdings steht die Phototherapie vor Herausforderungen wie der unerwünschten Abgabe von phototherapeutischen Wirkstoffen, potenzieller Phototoxizität und begrenzter Lichtdurchdringung in Gewebe. Lanthanid-dotierte Nanopartikel bieten attraktive Möglichkeiten zur Verbesserung der therapeutischen Wirksamkeit der photodynamischen Therapie. Diese Nanopartikel zeichnen sich durch ihre einzigartigen optischen Eigenschaften aus, wie hervorragende Photostabilität gegenüber Flimmer- und Ausbleich-Effekten, große Stokes- oder Anti-Stokes-Verschiebungen, scharfe Emissionsspitzen und lange Lumineszenzlebenszeiten. Darüber hinaus können lanthanid-dotierte Nanopartikel durch Nahinfrarotlicht (NIR) oder Röntgenstrahlen angeregt werden, was eine tiefe Gewebedurchdringung ermöglicht. Neben der Verwendung von Photosensibilisatoren können Nanopartikelflächen leicht mit zielgerichteten Liganden, chemischen Arzneimitteln oder funktionalen Molekülen modifiziert werden, um die Wirksamkeit der Phototherapie zu erhöhen oder eine Kombinationstherapie zu ermöglichen. In diesem Review ordnen wir die Verwendung von lanthanidbasierten Nanopartikeln in der Tumorphototherapie in sechs Hauptbereiche ein: photodynamische Therapie, photothermische Therapie, röntgenbasierte Therapie, lichtgesteuerte Therapie, Fotoimmuntherapie und andere innovative Behandlungen, die durch Licht reguliert werden können. Wir führen die grundlegenden Prinzipien der Phototherapie und die Eigenschaften von Lanthanid-Nanopartikeln ein. Anschließend fassen wir die neuesten Fortschritte bei der Nutzung von lanthanidbasierten Nanopartikeln für die Tumorphototherapie zusammen, wobei wir uns auf ihre Designprinzipien, Wirkmechanismen und Wirksamkeit bei der Krebsbehandlung konzentrieren. Zum Abschluss behandeln wir die bestehenden Herausforderungen und erkunden zukünftige Möglichkeiten in diesem Forschungsbereich.
Luo et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.