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Dieser Artikel präsentiert einen neuen Bericht über Richard Simons Arbeit als biblischer Übersetzer. Nachdem Simons Ansichten zur volkssprachlichen Bibel im umstrittenen Umfeld der französischen katholischen Bibelübersetzung des späten 17. Jahrhunderts kontextualisiert wurden, wird untersucht, wie sie von Zeitgenossen (insbesondere Antoine Arnauld) aufgegriffen und bestritten wurden. Es wird argumentiert, dass Simons Novität nicht darin bestand, Geschichte und Philologie auf die Bibel anzuwenden, um eine konfessionell neutrale Version zu erreichen, sondern vielmehr darin, das Verhältnis zwischen mehreren legitimen biblischen Übersetzungen neu zu konzeptualisieren, um eine neue Form der katholischen volkssprachlichen Bibel zu schaffen.
Timothy Twining (Thu,) hat diese Frage untersucht.