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Zusammenfassung Die diskrete und ladungsgetrennte Natur der Materie – Elektronen und Atomkerne – führt zu lokalen elektrostatischen Feldern, die in nanoskaligen Strukturen allgegenwärtig und für die Katalyse, Nanoelektronik sowie Quanten-Nanowissenschaften relevant sind. Oberflächenmittelnde Verfahren bieten nur einen begrenzten experimentellen Zugang zu diesen Potentialen, welche durch die Form, das Material und die Umgebung der Nanostruktur bestimmt werden. Hier bilden wir das Potential über Adatomen, Ketten und Clustern aus Ag- und Au-Atomen ab, die auf Ag(111) assembliert wurden, und quantifizieren deren Oberflächendipolmomente. Durch die Fokussierung auf die Gesamtladeungsdichte schaffen diese Daten eine Referenz für die Theorie. Unsere Dichtefunktionaltheorie-Berechnungen zeigen eine sehr gute Übereinstimmung mit dem Experiment und ermöglichen eine tiefere Analyse der Mechanismen der Dipolbildung, ihrer Abhängigkeit von grundlegenden atomaren Eigenschaften und von der Form der Nanostrukturen. Wir formulieren ein intuitives Bild der grundlegenden Mechanismen hinter der Dipolbildung, was bessere Designentscheidungen für zukünftige nanoskalige Systeme wie Einzelatomkatalysatoren ermöglicht.
Bolat et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.