Key points are not available for this paper at this time.
Die blaue Wirtschaft wurde ursprünglich mit starkem Fokus auf soziale Gerechtigkeit konzipiert; jedoch wurden diese Gerechtigkeitsüberlegungen in der Praxis von neo-liberalen kapitalistischen Agenden überschattet, die im Diskurs über die blaue Wirtschaft dominierend geworden sind. Eine fortlaufende Expansion der Entwicklungen und Aktivitäten in der Ozeanindustrie hat zu einer ungerechten Verteilung der Lasten und Vorteile bei der Nutzung von Ozeanräumen geführt und hat die Vermögensunterschiede und Machtasymmetrien verschärft. Daher ist es zunehmend wichtig, Mechanismen zu finden, um Gerechtigkeit als grundlegend für die Governance und Praxis der blauen Wirtschaft wiederherzustellen. Es gibt jedoch nur wenige praktische Beispiele, die darlegen, wie Gerechtigkeit in die Governance der blauen Wirtschaft integriert werden kann, und die aktuellen Rahmenbedingungen für das Verständnis von Gerechtigkeit sind komplex, oft divergent und weniger auf die Umsetzung fokussiert. Dieses Papier skizziert ein neues Modell zur Konzeptualisierung von Gerechtigkeit, das klar und leicht verständlich ist, die wesentlichen Komponenten und Dimensionen von Gerechtigkeit erfasst und zentrale ethische Bedenken berücksichtigt, die bei der Entwicklung der blauen Wirtschaft entstehen. Darüber hinaus kann dieses Modell praktisch angewendet und in Governance-Strukturen integriert werden. Um die Anwendung des Modells zu demonstrieren, beschreibt das Papier einen partizipativen Ansatz zur Umsetzung des Modells in der Governance der blauen Wirtschaft.
Croft et al. (Die,) haben diese Frage untersucht.