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Während der letzten Deglaziation bildeten sich große proglaziale Seen am Rand der sich zurückziehenden Eisschilde der Nordhemisphäre. Wir untersuchen die Auswirkungen dieser Eiskontakt-Seen auf das regionale Klima und auf die Komponenten der Eisschild-Oberflächenmassenbilanz des angrenzenden Laurentidischen (LIS) und Fennoskandischen (FIS) Eisschilds unter Verwendung eines allgemeinen atmosphärischen Zirkulationsmodells mit einer neuartigen Erweiterung für proglaziale Seen in Kombination mit einem Schema für die Oberflächenmassenbilanz von Eisschilden, welches es erstmals ermöglicht, den Effekt der kalten Oberfläche dieser ausgedehnten Seen auf die Oberflächenmassenbilanz der angrenzenden Eisschilde abzuschätzen. In einer Reihe von Simulationen, die durch das Allerød-Interstadial vor etwa 13000 Jahren vor heute inspiriert wurden, zeigen wir, dass das Vorhandensein proglazialer Seen die Sommerlufttemperaturen in einem größeren Gebiet um die proglazialen Seen herum signifikant verringert und zu verringertem Niederschlag mit einem erhöhten Schnee-Regen-Verhältnis führt. Infolgedessen verringert sich die Oberflächenablation um 39% über dem FIS und 28% über dem LIS, während sich die Akkumulation nur geringfügig um 1% bzw. -3% verändert. Etwa ein Viertel der Reaktion der Oberflächenablation hängt mit der ganzjährig kalten Oberfläche der proglazialen Seen zusammen.
Krebs‐Kanzow et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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