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Hydrogele sind polymerbasierte Materialien, die eine Reihe von Eigenschaften aufweisen, die verschiedene Anforderungen an ein ideales Wundpflaster erfüllen, was sie vielversprechend für die Wundversorgung macht. Zu diesen Eigenschaften gehören unter anderem die Fähigkeit, große Mengen Wasser zu absorbieren und zu halten, sowie die Kapazität, native Strukturen wie die extrazelluläre Matrix eng zu imitieren, was verschiedene zelluläre Prozesse wie Proliferation und Differenzierung erleichtert. Die in Hydrogel-Formulierungen verwendeten Polymere zeigen ein breites Spektrum an Eigenschaften, was eine Klassifizierung in zwei Hauptkategorien ermöglicht: natürliche Polymere wie Kollagen und Chitosan, und synthetische Polymere wie Polyurethan und Polyethylenglykol. Diese Überprüfung bietet einen umfassenden Überblick und eine kritische Analyse der wichtigsten Polymere, die Hydrogele bilden können, beginnend mit einer kurzen Kontextualisierung der Polymere. Es wird auf ihre Funktion, ihren Ursprung und ihre chemische Struktur eingegangen, wobei wichtige Quellen für die Extraktion und Beschaffung hervorgehoben werden. Darüber hinaus umfasst diese Überprüfung die wichtigsten intrinischen Eigenschaften dieser Polymere und deren Rolle im Wundheilungsprozess, begleitet, wo möglich, von Erklärungen zu den zugrunde liegenden Wirkmechanismen. Sie behandelt auch Einschränkungen und beschreibt einige Studien zur Wirksamkeit isolierter Polymere bei der Förderung der Hautregeneration und Wundheilung. Anschließend diskutieren wir kurz einige Anwendungsstrategien von Hydrogelen, die sich aus ihrem intrinischen Potenzial zur Förderung des Wundheilungsprozesses ergeben. Dies kann aufgrund ihrer Rolle bei der Stimulation der Angiogenese erreicht werden, zum Beispiel oder durch die Einbindung von Substanzen wie Wachstumsfaktoren oder Arzneimitteln wie Antimikrobiellen, die den Hydrogelen neue Eigenschaften verleihen. Neben der Substanzeinbindung ist das Potenzial von Hydrogel auch mit ihrer Fähigkeit verbunden, als dreidimensionale Matrix für die Zellkultur zu dienen, unabhängig davon, ob es darum geht, Zellen in das Hydrogel zu laden oder Zellen an die Wundstelle zu rekrutieren, wo sie auf dem Gerüst proliferieren und neues Gewebe bilden. Letzte Strategie setzt die Einbindung von Biosensoren in das Hydrogel zur Echtzeitüberwachung der Wundbedingungen wie Temperatur und pH voraus. Zukünftige Perspektiven werden dann letztlich angesprochen. Soweit uns bekannt ist, stellt dieses Manuskript den ersten umfassenden Ansatz dar, der grundlegende Aspekte sowohl natürlicher als auch synthetischer Polymere, die Hydrogele im Kontext der kutanen Wundheilung bilden, zusammenbringt und kritisch analysiert. Es wird als Grundlage für zukünftige Studien dienen, die darauf abzielen, die Entwicklung eines effektiven und umweltfreundlichen Wundpflasters voranzutreiben.
Ribeiro et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.