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Die Forschung hat gezeigt, dass die Angst von Müttern einen Einfluss auf das Temperament von Säuglingen hat. Daher ist es wichtig, die Variablen zu untersuchen, die in dieser Beziehung eine Rolle spielen könnten. In dieser Studie schlagen wir vor, dass achtsame Elternschaft als Mediator in dieser Beziehung fungieren könnte. Das Hauptziel bestand darin, die Beziehung zwischen der Angst der Mütter und dem Temperament des Kindes (d. h. negativer Affektivität, Aktivität und Anstrengungskontrolle) durch die achtsame Elternschaft der Mütter zu bewerten. Mütter (N = 225) berichteten selbst über ihre Angst, den Einsatz achtsamer Elternschaft und das Temperament ihrer alten Säuglinge (im Alter von 4–18 Monaten). Zunächst zeigten die Ergebnisse zur Reliabilität und Validität, dass die Säuglingsversion des Fragebogens zur Achtsamen Elternschaft ein gutes Instrument zur Bewertung achtsamer Elternschaft unter Eltern mit Säuglingen war. Die fünf Faktoren des Fragebogens wurden bestätigt; sie umfassten Selbstregulation in der Elternschaftsbeziehung, volles Zuhören, emotionale Achtsamkeit für das Kind, Mitgefühl für das Kind und nicht wertende Akzeptanz des elterlichen Verhaltens. Korrelationsanalysen zeigten, dass die Angst der Mütter mit negativer Affektivität und Anstrengungskontrolle bei Säuglingen verbunden war. Darüber hinaus deuteten mediationsanalytische Ergebnisse darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen der Angst der Mütter und der negativen Affektivität von Säuglingen durch Selbstregulation in der Elternschaft und die emotionale Achtsamkeit für das Kind mediiert wurde. Zudem wurde der Zusammenhang zwischen der Angst der Mütter und der Anstrengungskontrolle von Säuglingen durch Mitgefühl für das Kind und volles Zuhören mediiert. Diese Ergebnisse tragen zum Wissen über die Beziehung zwischen der Angst der Mütter und dem Temperament des Kindes bei, was das Risiko psychologischer Symptome erhöhen kann. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass die Förderung achtsamer Elternschaftskompetenzen für die Affektivität und Anstrengungskontrolle bei Säuglingen von Vorteil sein könnte.
Hoyo-Bilbao et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.