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Das Zytomegalievirus (CMV) kann bei immungeschwächten Personen und Feten mit kongenitalen Infektionen schwerwiegende Komplikationen verursachen. Dazu gehören neurodevelopmentale Beeinträchtigungen und kongenitale Anomalien bei Neugeborenen. Dieses Papier hebt die Bedeutung der gleichzeitigen Bewertung von Ultraschallbefunden und Laborparametern bei der Diagnose einer kongenitalen CMV-Infektion hervor. Um die pränatalen Merkmale von CMV-DNA-positiven Patienten zu untersuchen, haben wir Serum und Fruchtwasser von 141 schwangeren Frauen im Alter von 19–45 Jahren untersucht, von denen jede Fetal-Anomalien aufwies. ELISA- und PCR-Tests, die als Reaktion auf diese Amniozentese-Befunde durchgeführt wurden, fanden im Durchschnitt im Gestationsalter von 25 Wochen statt. Serologische Tests ergaben, dass alle 141 Frauen CMV IgG-positiv waren, und 2 (1,41%) hatten ein niedriges CMV IgG mit geringer Avität, was auf eine kürzliche Infektion hindeutet. CMV-DNA wurde in 17 (12,05%) Fruchtwassermustern mittels quantitativer PCR nachgewiesen. Von diesen wiesen 82% zentrale Nervensystem-Anomalien auf. Da die meisten Infektionen bei schwangeren Frauen nicht nachweisbar und die Indikatoren unspezifisch sind, ist die Diagnose einer primären CMV-Infektion allein anhand klinischer Befunde bei schwangeren Frauen eine Herausforderung. Wir sind der Ansicht, dass serologische Tests nicht das einzige Mittel zur Diagnose einer kongenitalen CMV-Infektion während der Schwangerschaft sein sollten.
Özdemіr et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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