Key points are not available for this paper at this time.
Visuelle explorative Aktivitäten (VEA) beziehen sich auf Kopf- und Körperbewegungen, die Fußballspieler vor dem Empfang des Balls machen, um Möglichkeiten für Aktionen zu suchen. VEA wird als ein Schlüsselindikator für die Leistung angesehen, der das Können der Spieler differenziert. Diese Studie untersucht erneut, ob VEA auch die Super-Elite, preisgekrönte Spieler von ihren Elite-Teamkollegen ohne Auszeichnungen unterscheidet. Zu diesem Zweck wurde Videomaterial aus der UEFA Champions League-Saison 2018–2019 analysiert, das die Super-Elite-Spieler (n = 18) und die Elite-Spieler (n = 18) zeigt. Um die potenziellen Unterschiede in der Spielerdynamik so weit wie möglich zu reduzieren, gehörten die ausgewählten Spieler in den beiden Gruppen demselben Team und spielten dasselbe Spiel in derselben Positionslinie. VEA (d.h. Häufigkeit pro Zeiteinheit) während des vorletzten und letzten Passes vor dem Ballempfang und die Leistung (d.h. Prozentsätze angemessener Ballkontakte und nachfolgender Aktionen) wurden zwischen den beiden Gruppen von Spielern mithilfe von ANOVA und Mann-Whitney-Tests verglichen. Darüber hinaus wurden hierarchische schrittweise Regressionsanalysen durchgeführt, um zu untersuchen, inwieweit VEA durch die Gruppe und die anschließende Leistung vorhergesagt wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass die Spieler während des letzten Passes (M = 0,45) höhere VEA hatten als beim vorletzten Pass (M = 0,41). Es gab keine signifikanten Unterschiede in VEA oder der Leistung zwischen den beiden Gruppen. Auch die Regressionsanalysen lieferten keine signifikanten Modelle. Wir schließen daraus, dass mit teilweiser Kontrolle über die Spielerdynamik keine Hinweise darauf gefunden wurden, dass VEA Super-Elite-Spieler von Elite-Fußballspielern unterscheidet.
Caso et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.