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Die öffentliche Wahrnehmung von Gebäuden, die verschiedenen architektonischen Bewegungen angehören, ist ein weitgehend unerforschtes Gebiet aus einer quantitativen wissenschaftlichen Perspektive. Ein besseres wissenschaftliches Verständnis von Wahrnehmungen architektonischer Bewegungen ist jedoch wichtig für die Entwicklung verbesserter Planungs- und Entwurfspolitiken. In dieser Arbeit führen wir eine erste Untersuchung der öffentlichen Präferenzen der architektonischen Bewegungen des Neoklassizismus, Eklektizismus, Modernismus und Postmodernismus durch. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 103 Bürger aus Athen (Griechenland) und Paris (Frankreich) die gleichen Fragen zu ihren Meinungen zu Gebäuden, die diesen Bewegungen angehören, gestellt. Bei der Analyse und Interpretation der gesammelten Daten wurden die unterschiedlichen kulturellen, beruflichen und demografischen Merkmale der Teilnehmer sowie die Rolle der städtischen Landschaften von Athen und Paris als historische, gesellschaftliche und ästhetische Kontexte, die Wahrnehmungen beeinflussen und formen, berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigten eine klare und einheitliche Vorherrschaft der neoklassizistischen Architektur in Bezug auf die positive öffentliche Wahrnehmung in beiden Städten. Ebenso folgte der Eklektizismus in beiden Städten mit einer relativ positiveren Wahrnehmung als die modernistischen und postmodernistischen Architekturstile, die die niedrigsten Bewertungen erhielten. Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Städten war jedoch, dass die Teilnehmer, als sie ihren bevorzugten Stil auswählten, Modernismus in Athen eine höhere Beliebtheit als in Paris genoss. Diese Ergebnisse und ihre theoretische Erkundung bieten Hinweise auf die Komplexität der öffentlichen Wahrnehmungen architektonischer Stile und haben potenzielle Auswirkungen auf die Integration von Bürgerpräferenzen in zukünftige Forschungen zu architektonischem/städtischem Design und Planung.
Chesné et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.