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Zusammenfassung Die Replikation antiker Musikinstrumente ist ein Verfahren, um fragile Originale vor übermäßigem Spielen zu schützen. Im Fall von Saiteninstrumenten werden Repliken im Allgemeinen von Geigenbauern unter Verwendung identischer Holzarten und Geometrien entsprechend dimensionalen Erhebungen hergestellt. Obwohl dieses Verfahren eine sehr ähnliche visuelle Erscheinung ergibt, gewährleistet die intrinsische Variabilität der Holzeigenschaften keinen identischen Klang. Daher sind akustische Untersuchungen ein grundlegender Schritt bei der Reproduktion der Klänge originaler Instrumente. In dieser Arbeit berichten wir über die akustische Untersuchung einer späten Barockmandoline, die im Museo degli Strumenti Musicali del Castello Sforzesco di Milano aufbewahrt wird. Die Untersuchung wurde mit tragbarer Ausrüstung durchgeführt und umfasste Messungen des abgestrahlten Klangspektrums, der Admittanz, der Monopolmobilität und der Zuordnung der Modenformen. Finite-Elemente-Analysen (FEA) ermöglichten die Zuordnung der Modenformen und die Quantifizierung des Einflusses eines Risses auf die strukturelle Integrität und Akustik des Instruments. Diese Studie hat die Grundlage für die Erstellung einer Replik gelegt, die über die visuelle Erscheinung hinaus dem Originalinstrument in Bezug auf den Klang in dem Maße ähnlich wäre, wie es möglich ist.
Quintavalla et al. (Thu.) haben diese Frage untersucht.
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