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Einleitung: Diese qualitative Studie untersucht die Wahrnehmung von Subfertilität im Distrikt Rathnapura, Sri Lanka. Subfertilität ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit mit tiefgreifenden sozio-kulturellen, psychologischen und wirtschaftlichen Folgen für betroffene Einzelpersonen und Paare. Das Verständnis der sozialen Konstrukte und Wahrnehmungen von Subfertilität ist essentiell, um die einzigartigen Herausforderungen anzugehen, mit denen Individuen innerhalb des sozialen Rahmens konfrontiert sind. Methoden: Eine qualitative Studie wurde durch Fokusgruppendiskussionen (FGDs) und Schlüsselpersoneninterviews (KIIs) durchgeführt. Die Stichprobengröße wurde durch theoretische Sättigung bestimmt. Für die FGDs wurde eine gezielte Stichprobenziehung verwendet, die in sechs Gruppen subfertiler Paare resultierte, und die KIIs umfassten 30 Schlüsselpersonen aus verschiedenen Kategorien von Dienstleistern für Subfertilität und Verwandte subfertiler Paare. Die Datenerhebung wurde vom geschulten Forschungsteam durchgeführt, um methodische Strenge zu gewährleisten. Eine thematische Analyse wurde durchgeführt, um bedeutungsvolle Erkenntnisse aus den gesammelten Informationen zu gewinnen. Ergebnisse und Diskussion: Die Ergebnisse dieser Studie beschrieben die facettenreiche Wahrnehmung in Bezug auf Subfertilität, einschließlich erheblicher emotionaler Auswirkungen, gesellschaftlichem Druck und Stigmatisierung im Zusammenhang mit Subfertilität. Der Wunsch nach Kindern wurde als Quelle des Glücks und der Erfüllung reflektiert, mit einer Präferenz für männlichen Nachwuchs. Die Teilnehmer hatten unterschiedliche Überzeugungen über die Ursachen von Subfertilität, einschließlich biologischer Faktoren und übernatürlicher Einflüsse. Der Zugang zu Behandlungsoptionen war aufgrund begrenzter Einrichtungen, finanzieller Einschränkungen und kultureller Überzeugungen herausfordernd. Darüber hinaus beeinflussen religiöse und spirituelle Glaubensrichtungen die Interpretation von Subfertilität und schaffen eine komplexe Wechselwirkung aus kulturellen, sozialen und psychologischen Faktoren. Kulturelle Ansichten und traditionelle Normen spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Wahrnehmung von Subfertilität. Fazit und Empfehlungen: Die Wahrnehmung von Subfertilität wird stark von kulturellen Überzeugungen, gesellschaftlichen Normen und Geschlechterrollen beeinflusst. Die Stigmatisierung, die mit Subfertilität verbunden ist, belastet betroffene Einzelpersonen und Paare erheblich emotional. Das Erkennen dieser sozialen Dynamiken ist entscheidend für die Entwicklung wirksamer Interventionen, die die einzigartigen Herausforderungen ansprechen, mit denen Personen, die in diesem Kontext Subfertilität erfahren, konfrontiert sind. Das Wissen über sexuelle und reproduktive Gesundheit sollte in der Gemeinschaft erhöht werden, und kulturell sensible Interventionen sind erforderlich, um die vorherrschenden gesellschaftlichen Normen herauszufordern und die Öffentlichkeit über Subfertilität aufzuklären.
Liyanage et al. (Do.) studierten diese Frage.