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Zusammenfassung Radioaktive Partikel enthalten oft sehr hohe Radioaktivitätskonzentrationen und sind weit verbreitet. Sie stellen ein potenzielles Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar. Ihr Nachweis, ihre Quantifizierung und Charakterisierung sind entscheidend, um ihre Auswirkungen zu verstehen. Hier präsentieren wir die Verwendung eines Echtzeit-Autoradiographie-Gasdetektors (unter Verwendung eines parallelen Ionisierungs-Verstärkers), um das Screening von radioaktiven Partikeln in komplexen Umweltsamples zu beschleunigen und die Genauigkeit zu verbessern. Zunächst wurden Standardpartikel verwendet, um die Fähigkeit des Detektors (räumliche Auflösung, Spektrometrie und Artefaktbeiträge) zu bewerten. Anschließend wandten wir die Technik auf komplexere und umweltrelevante Proben an. Die Echtzeit-Autoradiographietechnik liefert Daten mit einer räumlichen Auflösung (≲100 µm), die für die Partikelanalyse in komplexen Proben geeignet ist. Darüber hinaus kann sie zwischen Partikeln unterscheiden, die überwiegend Alpha- und Betastrahlung aussenden. Hier wird die Technik auf radioaktive, gemischte Mikropartikel, die aus der Ausschlusszone des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi gesammelt wurden, angewendet, was ihre genaue Nachweisbarkeit zeigt und die Praktikabilität der Echtzeit-Autoradiographie in Umweltszenarien demonstriert. Tatsächlich erlaubt die Technik für komplexere Proben (radioaktive Partikel in einem weniger radioaktiven heterogenen Hintergrundmix aus Mineralien) eine relativ hohe Selektivität beim Screening von radioaktiven Partikeln (bis zu 61,2 % Erfolgsquote) mit niedrigen falsch-positiven Anteilen (~ 1%).
Ang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.