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Abstract Gehirntumoren gehören nach wie vor zu den herausforderndsten Tumoren, die zu behandeln sind. Ziel unserer Forschung ist es, ein 3D-In-vitro-Modell zu verwenden, um ein tiefgehendes Verständnis der einzigartigen Umgebung von Gehirntumoren zu erlangen, um neue Biomarker der Erkrankung zu finden und effizientere therapeutische Ansätze zu entwickeln. Glioblastome (GBM) haben eine sehr schlechte Prognose, sie zeigen eine hohe Infiltration in das Gehirnparenchym, was die chirurgische Resektion beeinträchtigt und zu einem Wiederauftreten führt. Der wiederkehrende Tumor ist überwiegend aggressiver und resistenter gegen verfügbare therapeutische Strategien. Die extrazelluläre Matrix (ECM) des Gehirns spielt eine Schlüsselrolle bei der Invasion und therapeutischen Resilienz von Glioblastomen. Insbesondere wurde die abnormale Biosynthese des Hauptbestandteils der Gehirn-ECM, Hyaluronsäure (HA), mit pathologischen Zuständen in Verbindung gebracht. Wir untersuchen den Einfluss des extrazellulären Mikroumfelds des Tumors auf das Fortschreiten des Glioblastoms. Wir konzentrieren uns auf die tumorassoziierte HA-Biosynthese als Reaktion auf biophysikalische Veränderungen wie Hypoxie und Steifigkeit sowie nach radio- und chemotherapeutischen Interventionen. Die Fähigkeit, die ECM des Tumors zu manipulieren, kann die therapeutischen Ergebnisse verbessern und das Wachstum und die Infiltration von Glioblastomen einschränken. Zitierformat: Joseph Mueller, Ryan Yao, Kim Selting, Catherine Best-Popescu, Brendan Harley, Sara Pedron-Haba. Ingenieurtechnische Systeme zur Tumormodellierung erleichtern die Bewertung therapeutischer Interventionen. In: Proceedings of the AACR Special Conference on Brain Cancer; 2023 Okt 19-22; Minneapolis, Minnesota. Philadelphia (PA): AACR; Cancer Res 2024;84 (5 Suppl₁): Abstract nr A045.
Mueller et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.