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Die Integration zirkulärer Prinzipien in Lieferketten (SCs) stellt für viele Manager eine erhebliche Herausforderung dar, die darauf abzielen, die Aktivitäten ihrer Organisationen von der Nutzung natürlicher Ressourcen und der Umweltverschmutzung zu entkoppeln. Trotz der zunehmenden Forschung zur zirkulären Wirtschaft (CE) wurde den individuellen Interpretationen des zirkulären Übergangs und ihren eigenen Übergangsstrategien wenig Beachtung geschenkt. Diese interpretative qualitative Studie bietet Einblicke in das managerielle Sensemaking des Übergangs zu zirkulären SCs, einschließlich der Herausforderungen und der strategischen Maßnahmen, die ergriffen wurden, um die Barrieren zu überwinden und die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Halboffene Interviews mit 19 Veränderungsagenten wurden mit einem kognitiven Mapping-Ansatz kombiniert. Die individuellen kognitiven Strukturen wurden zu einer übergreifenden Sensemaking-Karte synthetisiert, die die Wahrnehmungen und die soziale Konstruktion des zirkulären SC-Übergangs durch die Befragten festhielt. Die Ergebnisse zeigen vier gemeinsame kognitive Rahmen (d. h. die plausibelsten Schemata), die von Veränderungsagenten gehalten werden: (1) SC-Zusammenarbeit, (2) zirkuläre Geschäftsmodelle, (3) zirkuläres Design und (4) Materialwahl. Darüber hinaus entwickeln wir ein Framework, das aufzeigt, wie Sensemaking zur Kalibrierung kognitiver Rahmen und der von Individuen verfolgten Strategien beiträgt. Wir tragen zur Literatur bei, indem wir Einblicke in die soziale Konstruktion und Wahrnehmung des zirkulären SC-Übergangs durch Veränderungsagenten geben und Schlüsselabschlüsse für Praktiker und politische Entscheidungsträger vorschlagen.
Nyffenegger et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.