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Ziele: Diese Studie hatte zum Ziel, die Beziehung zwischen digitalen Fähigkeiten und der Nutzung akademischer Bibliotheken an den anglo-sächsischen Staatsuniversitäten in Kamerun während der Covid-19-Pandemie festzustellen. Studienentwurf: Die Studie verwendete ein sequenzielles erklärendes gemischtes Forschungsdesign. Ort und Dauer der Studie: Die Studie wurde von 2020 bis 2023 in der Zentralbibliothek der Universität Bamenda und der Bibliothek der Universität Buea durchgeführt. Methodik: Eine Stichprobe von 377 wurde durch einfache Zufallsauswahl aus Bibliotheksmitarbeitern und Nutzern ausgewählt. Die Instrumente zur Datenerhebung bestanden aus einem Interviewleitfaden, einem Beobachtungsleitfaden und einem Fragebogen. Die Validität der Instrumente wurde mit Hilfe von Fachexperten und Sprachexperten garantiert. Die Zuverlässigkeit wurde durch die Verwendung von Cronbachs Alpha sichergestellt, wobei ein Wert von .83 erreicht wurde. Der Datenerhebungsprozess wurde sowohl durch direkte Übergabe als auch durch elektronische Methoden (Google Forms und Telefonanrufe) durchgeführt. Die Rücklaufquote für den Fragebogen betrug 92,16 %, für die Interviews 80 %. Die Daten aus den Interviews wurden thematisch analysiert, die Beobachtungen narrativ und die Daten aus dem Fragebogen sowohl deskriptiv (Häufigkeiten und Prozentsätze) als auch inferenziell (Pearson-Korrelation und einfache lineare Regression) analysiert. Ergebnisse: Die Studie fand eine positive Korrelation zwischen der Nutzung akademischer Bibliotheken und digitalen Fähigkeiten (r(329) = .531, p < .01). Die Regressionsanalyse zeigte, dass digitale Fähigkeiten ein statistisch signifikanter Prädiktor für die Nutzung akademischer Bibliotheken sind (β = .632, t = 7.269, p < .001). Zu den Herausforderungen, die im Zusammenhang mit den digitalen Fähigkeiten von Bibliotheksnutzern und -mitarbeitern beobachtet wurden, gehören Technophobie, Software, schwache digitale Fähigkeiten sowie eingeschränkter Zugang zu digitalen Werkzeugen und unzureichende Ausrüstung. Die untersuchten Bibliotheken unternahmen Anstrengungen, um die Herausforderungen zu bewältigen, indem sie Netzwerke bildeten, Schulungen anboten, neue Software und Maschinen einführten sowie IT-Personal einsetzten. Diese Herausforderungen stellten daher ein Hindernis für die effektive Nutzung akademischer Bibliotheken dar. Fazit: Die Studie kommt zu dem Schluss, dass digitale Fähigkeiten ein signifikanter Prädiktor für die Nutzung akademischer Bibliotheken in Krisenzeiten sind und dass, falls diese identifizierten Herausforderungen nicht angemessen angegangen werden, Bibliotheken mit niedrigeren Nutzungs- und Zufriedenheitsraten bei den Nutzern rechnen müssen.
Serkwem et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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