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n3-PUFA beeinflussen die Gesundheit auf verschiedene Weise, einschließlich kardiovaskulärem Schutz und entzündungshemmenden Effekten, aber die zugrunde liegenden Mechanismen sind noch nicht vollständig verstanden. In dieser explorativen Studie mit 31 gesunden Probanden beabsichtigten wir, die Auswirkungen von 12 Wochen Fischöl-Supplementierung (1500 mg EPA+DHA/Tag) auf die physikalischen Eigenschaften mehrerer Blutzelltypen zu untersuchen. Wir verwendeten Deformabilitätszytometrie (DC) für alle Zelltypen und laserunterstützte optische rotatorische Analyse von roten Blutkörperchen (Lorrca), um die Deformierbarkeit der roten Blutkörperchen (RBC) zu bewerten. Wir untersuchten auch die Korrelation zwischen Veränderungen der physikalischen Eigenschaften von Blutkörperchen und Veränderungen im Omega-3-Index (O3I), definiert als der relative Gehalt an EPA+DHA in RBCs. Nach der Supplementierung stieg der Mittelwert±SD des O3I von 5,3%±1,5% auf 8,3%±1,4% (p<0,001). Bei beiden Techniken wurden keine signifikanten Veränderungen der RBC-Eigenschaften festgestellt. Allerdings beobachteten wir durch DC ein konsistentes Muster physikalischer Veränderungen in Lymphozyten, Neutrophilen und Monozyten. Zu diesen gehörten signifikante Erhöhungen von Metriken, die mit der Deformierbarkeit der Zellen korreliert sind, was zu weniger steifen Zellen führt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Leukozyten weicher werden und eine erhöhte Fähigkeit zur Deformation unter induziertem kurzfristigem physikalischem Stress, wie hydrodynamischer Kraft in der Zirkulation, aufweisen. Diese Veränderungen könnten die Immunfunktion beeinflussen, da weichere Leukozyten möglicherweise leichter zirkulieren und eine schnellere Reaktion auf systemische Entzündung oder Infektion erleichtern könnten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fischöl-Supplementierung einige physikalische Eigenschaften von Leukozyten-Subfraktionen moduliert und möglicherweise ihre biologische Funktion verbessert. Weitere Studien sind erforderlich, um die Auswirkungen von n3-PUFA auf die Blutkörperchenbiologie, insbesondere in Krankheitszuständen im Zusammenhang mit Leukozytendysregulation, zu erforschen.
Schuchardt et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.