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Dieser Artikel, der auf Archivforschungen aus chinesischen Grenzpräfekturen basiert, untersucht die Komplexität der Migrationsdynamiken, insbesondere das Phänomen des Exodus aus und der Rückkehr nach China nach der kommunistischen Übernahme im Jahr 1949. Er zeigt, wie verschiedene Reformen, durchgesetzte Kollektivierung und religiöse Einschränkungen das lokale Leben stören, was zu sozialer Panik und Identitätskrisen führt, die zur Zersplitterung des Alltagslebens in den Grenzgemeinschaften führen. Die Reaktionen der einheimischen Bevölkerung beinhalteten überwiegend das Überqueren der Grenze, um Zuflucht in Burma zu suchen. Der Artikel hinterfragt kritisch die Bemühungen der lokalen Behörden, die daraus resultierende Instabilität zu mildern, mit dem Ziel, die Grenzbevölkerung zu halten und die Zurückgekehrten anzuziehen, während auch die Ideologien des neuen kommunistischen Staates durchgesetzt wurden. Anstatt diese 'illegitimen' grenzüberschreitenden Bewegungen lediglich als Akte des Widerstands gegen die Regierung zu betrachten, argumentiert diese Studie, dass sie aktive Verhandlungen für ein stabiles tägliches Leben inmitten sozialer und politischer Umwälzungen beinhalteten. Die Forschung liefert neue Einblicke in die Mikroebene der Staatsbildung und die Integration der Grenzbevölkerung in das neue kommunistische Regime. Inmitten massiver Emigration und Rückführung durchdrang das staatliche Engagement das tägliche Leben in den Grenzgemeinschaften und erleichterte die Bildung nationaler Identität sowie den Aufbau eines Nationalstaates.
Lihong Lei (Freitag) untersuchte diese Frage.