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Abstract Die Führungskräfteentwicklung erfordert, ähnlich wie in anderen Berufsbereichen wie Medizin, Lehre und Recht, dass die Studierenden ebenso geschickt im praktischen Ausüben von Führung werden wie im Verständnis der dahinterstehenden Theorie. Zum Beispiel haben K-12-Lehrer Praktika, Medizinstudierende haben Residenzen, Leichname und virtuelle Realität – aber wo ist das Lernlabor für Führung? Die Pädagogik der intentionalen Emergenz (IE) bietet einen Rahmen für Lehrende und Lernende, der sowohl die Rolle des Lehrenden als Ziel-/Ergebnisfestlegers anerkennt als auch die Komplexitäten des Feldes der Führungskräfteentwicklung als lebendiges Labor und Übungsfeld für Führung umarmt. Darüber hinaus versucht IE, unbewusste und standardmäßige Verhaltensweisen in den Vordergrund zu rücken, damit kritische Komponenten der Führungskräfteentwicklung wie Macht, Privilegien und Identitäten gesehen und einbezogen werden können.
Werner et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.