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Zusammenfassung: Dieser Aufsatz untersucht, wie Herman Melvilles "Die Encantadas" (1854) am Aufstieg des Tief-Zeit Tourismus teilnimmt, also dem Wunsch und dem Markt nach Begegnungen mit längst verschwundenen vorhumanen Wesen und Orten. Im selben Jahr, in dem Putnam's Magazine "Die Encantadas" veröffentlichte, stellte der Crystal Palace Park in London die weltweit ersten vollmaßstäblichen, dreidimensionalen Dinosaurier aus. Nachdem dieses Ereignis genutzt wurde, um den Tief-Zeit Tourismus und die Widersprüche, die ihn definieren, zu konzeptualisieren, führt der Aufsatz ein zweigeteiltes Argument über "Die Encantadas" an. Erstens zeigt er, wie die Schildkröten in "Die Encantadas" Melvilles literarisches Pendant zu den Dinosaurierrekonstruktionen des Parks sind. Zweitens argumentiert der Aufsatz, dass Melville diese scheinbar alten Wesen nicht einfach nutzt, um von dem aufkommenden Markt für Tief-Zeit Tourismus zu profitieren. Er nutzt sie auch, um kritisch über den Wunsch nach dem Anblick von prähistorischen – oder prähistorisch aussehenden – Kreaturen nachzudenken.
Andrew J. Bishop (Fr.) untersuchte diese Frage.