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Zusammenfassung Während Figuren wie Ruth R. Wisse behaupten, dass Cynthia Ozicks Verschmelzung von Fiktion mit Sachliteratur eine Ablehnung der Autor*innenverantwortung sei, hat Ozicks fiktionalisierte Darstellung realer Schriftsteller eine literarische Vorgeschichte: Virginia Woolf. So wie Woolf spekuliert, wie Austen eine experimentelle, proto-modernistische Schriftstellerin hätte werden können, wenn sie länger gelebt hätte, spekuliert Ozick, dass Woolf selbst ihr Genie vollständig verwirklicht hätte, wenn sie wie ihre Schwester gelebt hätte. Indem untersucht wird, wie Ozick Woolfs Technik übernimmt, realitätsnahe Schriftsteller in ihre eigenen Charaktere zu verwandeln, um über deren Leben zu spekulieren, argumentiert dieser Artikel, dass Ozick Woolfs Ansatz überarbeitet – sie verwendet literarisch-historische Gegenfaktizitäten, um das historische Versäumnis von Schriftstellerinnen zu korrigieren – um die Unterdrückung jüdischer Schriftsteller in der Geschichte zu bekämpfen. Dieser Artikel plädiert dafür, dass Ozicks kreative Umschreibungen der Leben anderer Schriftsteller keine Ablehnung der Autor*innenverantwortung sind, sondern ein echter Versuch, das unerfüllte Versprechen realer Personen, deren Leben durch gewaltsame historische Realitäten ungerechtfertigt verkürzt wurde, zu korrigieren.
Lillian Hingley (Fr,) untersuchte diese Frage.
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