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Zusammenfassung: In der internationalen Philosophie der Musikerziehung gibt es einige Philosophen, die wichtige Bezugspunkte darstellen. Einer von ihnen ist der Deutsche Immanuel Kant (1724–1804). Während seine Philosophie komplex ist, verwandelte ein vereinfachtes Verständnis seiner Ideen ihn in den "Bösewicht" der internationalen Philosophie der Musikerziehung, der z. B. Kunst um ihrer selbst willen befürwortete. Seinen unterstellten Ideen wird zugeschrieben, die Grundlage der ästhetischen Erziehung zu bilden, im Gegensatz zu musikerzieherischen Konzepten, die Praxis und sozialen Wandel fördern. Die herausragende Rolle, die Kant spielt, wirft Fragen auf: Kann ein Philosoph des achtzehnten Jahrhunderts für musikerzieherische Konzepte des zwanzigsten Jahrhunderts und deren angebliche Abweichungen verantwortlich gemacht werden? Und was sagte Kant wirklich? Indem diese und verwandte Fragen angesprochen werden, bietet dieses Papier frische Perspektiven auf Kants ursprüngliches Konzept und die Rolle, die seine angenommenen Ideen in der internationalen Philosophie der Musikerziehung spielen, mit dem Ziel, einige Diskurse um sie zu überarbeiten. Darüber hinaus kann Kant als Beispiel zu allgemeinen Überlegungen über die Funktion der Philosophie in der Philosophie der Musikerziehung führen.
Alexandra Kertz-Welzel (Fr,) hat diese Frage untersucht.