Viele akustische Hinweise wurden als Indikatoren und Koordinatoren bevorstehender Sprecherwechsel in konversationellen Interaktionen vorgeschlagen, darunter der Silbenrhythmus. Rhythmische Koordination kann helfen, die enge Abstimmung der Sprache während dieser Sprecherwechsel mit Intervallen von etwa 250 ms oder weniger oder mit fließenden und nicht störenden Überlappungen zu erklären. Während allgemeine Fragen zum Sprachrhythmus unbeantwortet bleiben, können Untersuchungen der Silbenausrichtung zwischen Gesprächspartnern solche Fragen umgehen, indem sie direkt nach Mustern suchen, die über sprachliche Wechsel hinweg übereinstimmen. Wir entwickeln Modelle des Silbenrhythmus für diesen Zweck unter Verwendung handkodierter Silbendauern aus spontanen Gesprächen und aus durch aufgezeichnete Stimuli ausgelöste Sprechwechselantworten. Unser Ansatz baut auf der Erkenntnis auf, dass Sprecher etwa 0,5 s vor dem Ende eines Sprecherwechsels beginnen, ihre Äußerung zu planen. Silbendauern aus entsprechend identifizierten Abschnitten werden durch Gaußsche Kurven ersetzt, um oszillatorische Wellenformen zu schaffen, und Kreuzkorrelationsfunktionen werden angewendet, um rhythmische Kontinuitäten über die Wechsel hinweg zu identifizieren. Mit dieser Technik identifizierte Muster erklären die enge Koordination in den spontanen Wechseln, und supra-silbische Einheiten wie der Versfuß und die Phrase werden ebenfalls identifiziert. Dieses Silbenmodell kann weiterentwickelt werden, indem zusätzliche akustische Maße wie f;o und Amplitude integriert werden, um ein mehrdimensionales Konstrukt für die interaktionale Rhythmusausrichtung zu schaffen.
Copping et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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