Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung: Elizabeth Bowens Collected Impressions (1950), seit kurz nach seinem Ersterscheinen vergriffen, wurde von Bowens Lesern und Kritikern zu Unrecht übersehen. Der Band, der über fünfzig Kritikstücke umfasst, bildet Bowens charakteristischen kritischen Prozess ab – ein Prozess, der durch Selbstreflexion, eine bewusste und kunstvolle Anordnung ihrer Essays sowie durch ihre strategische, revisionistische Rückkehr zu einem Jahrzehnt ihrer Sachtexte gekennzeichnet ist. Archivforschung am Harry Ransom Center der University of Texas in Austin zeigt, dass Bowen eine „Scrap Screen“-Methode zur Kritikentwicklung verfolgt, um ihre literarischen Eindrücke dauerhaft festzuhalten. Neben der Neubewertung von Nostalgie als Teil ihres kritischen Prozesses gestaltet Bowen einen Text, der als einheitliches Dokument ihrer Entwicklung als Literaturkritikerin dient, trotz ihres Selbstzweifels hinsichtlich ihres Erbes als Kritikerin.
Danielle N. Gilman (Fr,) untersuchte diese Fragestellung.