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Umfassende Forschungen wurden zur Isolierung und Untersuchung bioaktiver Verbindungen aus marinen Quellen durchgeführt. Mehrere Naturprodukte haben das Potenzial gezeigt, Apoptose zu induzieren, und werden derzeit in klinischen Studien untersucht. Diese marinen Verbindungen interagieren selektiv mit extrinsischen und intrinsischen apoptotischen Wegen und nutzen dabei eine Vielzahl von molekularen Mechanismen, die zu Zellverkleinerung, Chromatin-Kondensation, zytoplasmatischen Blasen, apoptotischen Körpern und Phagozytose durch benachbarte parenchymale Zellen, neoplastische Zellen oder Makrophagen führen. Zahlreiche marine-derived Verbindungen unterliegen derzeit strengen Prüfungen auf ihre potenzielle Anwendung in der Krebstherapie. Diese Überprüfung untersucht insgesamt 21 marinen Verbindungen sowie deren synthetische Derivate, die aus marinen Organismen wie Schwämmen, Korallen, Tunicaten, Weichtieren, Ascidiens, Algen, Cyanobakterien, Pilzen und Actinobakterien stammen. Diese Verbindungen befinden sich zurzeit in präklinischen und klinischen Studien, um ihr Potenzial als Apoptose-Induktoren zur Behandlung verschiedener Krebsarten zu bewerten. Diese Überprüfung untersuchte zudem die Eigenschaften und Wirkmechanismen der Verbindungen, präklinische Untersuchungen, klinische Studien zu Einzel- oder Kombinationstherapie sowie die perspektivische Entwicklung mariner Antikrebstherapien.
Dalisay et al. (Wed,) studierten diese Frage.