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In den letzten Jahren hat die Einführung von Building Information Modeling (BIM) in der Bauindustrie erheblich zugenommen, doch die schnelle Verbreitung hat auch Bedenken hinsichtlich potenzieller Risiken und Herausforderungen aufgeworfen, die mit seiner Implementierung verbunden sind. Obwohl eine effektive Risikoverteilung und -minderung entscheidend für die erfolgreiche Implementierung von BIM in Bauprojekten sind, besteht in diesem Bereich eine bemerkenswerte Wissenslücke. Eine effektive Zuweisung und Verwaltung von rechtlichen und vertraglichen Risiken in BIM-Projekten kann helfen, Streitigkeiten oder finanzielle und zeitliche Verluste zu minimieren. Dieser Artikel untersucht verschiedene Risiken, die mit der Vertragsdokumentation von BIM verbunden sind. Basierend auf der Theorie der Risikoverteilung erörtert die in diesem Artikel vorgestellte Forschung wichtige Prinzipien und die am besten geeigneten Praktiken zur Risikoverteilung und -minderung im Kontext der BIM-Vertragsdokumentation. Den Ergebnissen zufolge können die meisten Risikofaktoren vermieden werden, wenn sie frühzeitig in der Initiierungsphase des Projekts vorhergesagt sowie ordnungsgemäß in einem transparenten Vertragsabkommen zugewiesen und gemindert werden. Basierend auf eingehenden Interviews mit 19 europäischen Experten, die größtenteils als professionelle Berater tätig sind, identifiziert die Forschung, wie die BIM-Risiken im Zusammenhang mit der Vertragsdokumentation unter den verschiedenen Projektbeteiligten, wie Kunden, Planern, Auftragnehmern und Subunternehmern, durch vertragliche Bestimmungen und andere Risikomanagementstrategien verteilt werden können. Diese Studie konzentriert sich hauptsächlich auf Projekte, die nach dem Design-Bid-Build (DBB)-Verfahren durchgeführt werden, da dies eines der dominierenden Beschaffungsverfahren in Europa ist. Durch die Einhaltung geeigneter Praktiken zur Risikoverteilung und -minderung auf der Grundlage der Theorie der Risikoverteilung können die Beteiligten in BIM-fähigen Projekten rechtliche und vertragliche Risiken effektiver der Partei zuweisen, die besser in der Lage ist, mit den Risiken umzugehen, und letztendlich den Projekterfolg verbessern.
Mohammadi et al. (Mittw,) haben diese Frage untersucht.
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