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Die orale Verabreichung von Medikamenten wird allgemein als die praktischste und am weitesten verbreitete Methode anerkannt. Medikamente mit einer kurzen Halbwertszeit und leichter Absorption im Magen-Darm-Trakt werden schnell vom Blutkreislauf entfernt. Um diese Probleme zu vermeiden, wurden kontrollierte orale Freisetzungsformulierungen entwickelt. Es gibt eine Vielzahl neuartiger Formulierungsansätze im Bereich der Medikationsabgabesysteme. Ein neuer Ansatz, der heutzutage zunehmend beliebt wird, ist die Verwendung von Mikroschwämmen. Eine Vielzahl aktiver chemischer Substanzen kann von der hochvernetzten, porösen, polymeren Struktur, die das Mikroschwammabgabesystem (MDS) bildet, eingeschlossen werden. Verschiedene Polymere wie Ethylcellulose, Polystyrol usw. wurden zur Herstellung von Mikroschwämmen eingesetzt, und diese aktiven Mikroschwämme können in Formulierungen wie Kapseln, Gel und Pulvern integriert werden und bieten eine breite Palette von Vorteilen. Die Mikroschwämme haben eine zufriedenstellende Stabilität bei pH-Werten von 1 bis 11, sie zeigen eine angemessene Stabilität bei Temperaturen von bis zu 130, und die Einschlusskapazität ist groß und erreicht 50–60 %. Die Herstellung von Mikroschwämmen erfolgt durch die Quasi-Emulsionslösemethode und die Emulsionslösungsdiffusionsmethode, die Freisetzung des Wirkstoffs durch Mikroschwämme nimmt mit steigendem Verhältnis von Wirkstoff zu Polymer und abnehmender Dicke der Polymerwand zu. Die Mikroschwämme werden hinsichtlich visueller Charakterisierung, Zeta-Potential, Einschlusskapazität und Wirkstoffgehalt charakterisiert. Diese Übersicht konzentriert sich auf ihre Vorteile gegenüber anderen Darreichungsformen, Methoden der Herstellung, Charakterisierung und Anwendung von Mikroschwämmen.
Vidya et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.