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Die Klassifizierung von Flusseinheiten (FU) ist eine gängige Technik zur Charakterisierung des Flussverhaltens von Reservoiren, die zuverlässige Schätzungen von Porosität und Permeabilität selbst in komplexen geologischen Verhältnissen liefert. Die laterale Extrapolation von FU vom Bohrloch in das gesamte Reservoirgitter stellt jedoch häufig eine schwierige Aufgabe dar, und die Nutzung seismischer Daten als Einschränkungen ist selten Gegenstand einer Untersuchung. Dieses Papier schlägt einen Arbeitsablauf vor, um zahlreiche mögliche 3D-Volumina von Flusseinheiten, Porosität und Permeabilität unterhalb der seismischen Auflösungsgrenze zu erzeugen, wobei die verfügbaren seismischen Daten in größeren Maßstäben berücksichtigt werden. Die Methodik wird im Mero-Feld, einem brasilianischen Presal-Karbonat-Reservoir im Santos-Becken, angewendet, das eine komplexe und heterogene geologische Situation mit unterschiedlichen sedimentologischen Prozessen und diagenetischer Geschichte aufweist. Wir haben metrische Flusseinheiten mittels konventioneller Kernanalyse erzeugt und auf die Bohrlochdaten übertragen. Dann, gegeben einen Markov-Ketten-Monte-Carlo-Algorithmus, die seismischen Daten und die Bohrlochstatistiken, haben wir akustische Impedanz, dekametrische Flusseinheiten (DFU), metrische Flusseinheiten (MFU), Porositäts- und Permeabilitätsvolumina im metrischen Maßstab simuliert. Das Ziel besteht darin, eine minimale Menge an MFU zu schätzen, die in der Lage ist, realistische Szenarien für Porosität und Permeabilität zu berechnen, ohne die seismische laterale Kontrolle zu verlieren. Mit anderen Worten, jedes simulierte Porositäts- und Permeabilitätsvolumen erzeugt eine synthetische Seismik, die mit der realen Seismik des Bereichs übereinstimmt, selbst im metrischen Maßstab. Die erreichten 3D-Ergebnisse stellen eine hochauflösende Modellierung des Fluidflussreservoirs dar, die die laterale Kontrolle der Seismik während des Prozesses berücksichtigt und direkt in den dynamischen Charakterisierungsworkflow integriert werden kann.
Penna et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.