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Hintergrund und Hypothese Neuroimaging-Studien, die die neuralen Substrate auditiver verbaler Halluzinationen (AVH) bei Schizophrenie untersuchen, haben gemischte Ergebnisse geliefert, die durch Netzwerklokalisierung in Einklang gebracht werden können. Wir wollten untersuchen, ob AVH-Zustands- und AVH-Eigenschaftsveränderungen im Gehirn bei Schizophrenie in gemeinsamen oder unterschiedlichen Netzwerken lokalisiert sind. Studienentwurf Zunächst identifizierten wir AVH-Zustands- und AVH-Eigenschaftsveränderungen im Gehirn bei Schizophrenie, die in 48 vorherigen Studien berichtet wurden. Durch die Integration dieser betroffenen Gehirnstandorte mit groß angelegten Entdeckungs- und Validierungsdatasets aus der Ruhe-Zustand funktionellen Magnetresonanztomographie nutzten wir dann neuartige funktionale Konnektivitätsnetzwerkkartierungen, um dysfunktionale Netzwerke für AVH-Zustand und AVH-Eigenschaft zu erstellen. Studienergebnisse Die neuroanatomisch heterogenen AVH-Zustands- und AVH-Eigenschaftsveränderungen im Gehirn bei Schizophrenie lokalisierten sich in unterschiedlichen und spezifischen Netzwerken. Das dysfunktionale Netzwerk des AVH-Zustands umfasste eine breit verteilte Reihe von Gehirnregionen, die hauptsächlich die auditiven, salienten, basalen Ganglien-, Sprach- und sensorimotorischen Netzwerke betrafen. Im Gegensatz dazu manifestierte sich das dysfunktionale Netzwerk der AVH-Eigenschaft als Muster von eingegrenzten Gehirnregionen, die hauptsächlich den Caudatus und Gyrus frontalis inferior implicierten. Darüber hinaus stimmte das dysfunktionale Netzwerk des AVH-Zustands mit den Neuromodulationszielen zur effektiven Behandlung von AVH überein, was mögliche klinische Relevanz anzeigt. Fazit Neben der Vereinheitlichung der scheinbar nicht reproduzierbaren Neuroimaging-Ergebnisse aus früheren AVH-Studien deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass es unterschiedliche neuronale Mechanismen gibt, die AVH-Zustand und -Eigenschaft bei Schizophrenie aus einer Netzwerkperspektive zugrunde liegen und breiter gefasst zukünftige Neuromodulationsbehandlungen für AVH informieren können.
Mo et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.
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